Orchester
Das Jugendsinfonieorchester Offenburg wurde 1983 auf Empfehlung des Kulturausschusses der Stadt Offenburg gegründet.
Im Mai '84 erfolgte das erste Konzert unter Leitung des Dirigenten Karl Rubi.
Seit 1997 ist Rolf Schilli musikalischer Leiter und Dirigent des Ensembles. 2001 wurde das JuSO als anspruchsvolle Endstufe in das Orchestererziehungskonzept der Musikschule Offenburg/Ortenau eingebunden.
Die Mitglieder sind zwischen 13 und 20 Jahren alt und kommen aus dem südbadischen Raum. Die jährliche Arbeitsphase beginnt im März und endet mit dem Jahreskonzert im September.
Ziele dieses Konzeptes sind es, eine umfassende Orchestererziehung für junge Instrumentalisten zu erreichen, soziale Komponenten beim gemeinsamen Musizieren und Reisen erlernen, zielorientiertes Arbeiten, sowie auch Auftrittsmöglichkeiten für junge Solisten zu schaffen.
Konzerte in vielen Städten Europas und Konzertreisen nach Griechenland, Schweden, Dänemark, Norwegen, Schweiz, Polen und Estland belegen die Qualität des Orchesters.
Durch die enge Partnerschaft Offenburgs mit der italienischen Stadt Pietra Ligure, kann seit 2013 die jährliche Arbeitsphase des Jugendsinfonieorchesters zum Anfang der Sommerferien durch eine Probewoche mit anschließender Konzerttournee in Ligurien erweitert werden.
Besonderheiten in den Konzertprogrammen waren die Uraufführungen der Märchenoper "Fingerhut" (1988) und der Comic opera "LaLuna" (2000) des Offenburger Komponisten Gerhard Möhringer Groß. 2007 übernahm das JuSO den Orchesterpart in einer Neuinszenierung des Schauspiels „Romeo und Julia“ von William Shakespeare, mit der Musik von Eva Sindichakis (München).
Die Projekte des Orchesters waren bereits Plattform für viele Nachwuchskünstler unter anderem auch junge Komponisten, wie Alisa Kratzer, Matthias Katzmann und der Offenburger Filmmusikkomponist Leonard Küßner, deren Werke Bestandteil der Konzerte des Ensembles waren.
Höhepunkt im Januar 2016 war die Opernproduktion „Das kalte Herz“ nach Wilhelm Hauff mit Musik von Gerhard Möhringer-Gross und unter der Regie von Anette Müller in der Reithalle Offenburg.

